Karol Małłek - Route


Karol Małłek wurde am 18. März 1899 in Brodowo (Brodau) geboren. Er besuchte die einheimische deutsche Schule. Nachdem Brodowo Polen angeschlossen wurde beendete er den Lehrerkurs. Er unterrichtete in Purgałki (Purgalken), Płośnica, Dzialdowo, Nowa Wies (Neudorf), Kisiny (Kyschienen) und Pierławka( Pierlawken). Als masurischer Aktivist sammelte und dokumentierte er Folklore, gab das ?Masurische Krippenspiel?, ?Erntedankfest? und ein masurisches Gesangbuch heraus. Er war auch Gründer des Masurischen Bundes. Im 2. Weltkrieg wirkte er in der Untergrundbewegung. Małłek gründete auch die Masurische Volksuniwersität in Rudziska bei Pasym. Er ist Autor von aus 4 Teilen bestehenden ?Erinnerungen?. Małłek wurde König von Masuren genannt. Er ist am 28. August 1969 in Krutyń bei Mrągowo (Sensburg) gestorben. Kisiny ? ein Dorf aus dem Jahre 1344, wurde durch Jahrmärkte bekannt.
Sehenswert sind: die alte Schmiede und das Schulgebäude, in dem Małłek in den Jahren 1925-33 unterrichtete.
Brodowo ? datiert seit 1344. Sehenswert sind: die alte, masurische Bauernhütte, das Małłekdenkmal, die Schule, der Friedhof mit den Gräbern der Familie Małłek, die auf Anregung von Edward Małłek (dem jüngeren Bruder von Karol) renoviert wurden.
Chorap (Chorapp) ? stammt vom polnischen Wort korab (Arche) ? Bauernhütten auf dem Hügel am Kyschienenteich.
Purgałki ? ein Dorf, in dem K. Małłek seine Arbeit als Lehrer begann. Das Schulgebäude ist erhalten geblieben. Außerhalb des Dorfes war der dem Grenzschutz dienende Posten.
Narzym ? ein großes Dorf (1371 gegründet). Der Deutsche Orden belehnte Mieczyslaw aus Narzym, daraufhinhaben wir das erste Geschlecht ? Narzymski. Sehenswert sind: altes Schulgebäude, masurische Bauernhütte in der Dworcowastr., gotische, katholische Kirche aus der Ordenszeit, Überreste einer archäologisch untersuchten kleinen Burg.
Wierzbowo (Wiersbau) ? Adelsdorf ? In der Zwischenkriegszeit lebte hier Adolf Szymanski ? Autor der Arbeit ?Masuren von Ostpreußen vor der Vernichtung?, Palast, Vorwerkhäuser, Schule.
Bursz (Bursch) ? Adelsdorf ? das erste Geschlecht ? Burski, Privatfriedhof der ehemaligen Eigentümer, im 2. Weltkrieg ? ein Konspirationszentrum von ?Bauernbataillonen?.
Kurki (Kurkau) ? Dorf ? seit 1344 datiert ? die Schule, ein paar alte Bauernhütten, Überreste des Friedhofs, der zweite Friedhof befindet sich auf dem Feld links in Richtung Księży Dwór (Niederhof).