Tannenberger Route (Trasa Grunwaldzka)

1410 marschierten Königstruppen von der Seite Bądzyń (Bondzyn),Zieluń (Sielun), Bryńsk (Langedorf) ins Gebiet des Ordensstaates ein. Am 9. Juli eroberten polnische Truppen Lautenburg und lagerten zwischen den Seen Trzcinno und Chełsty (Chelst). Dann bewegten sie sich in Richtung Kurzętnik ( Kauernick), wo sie am befestigten Ufer der Drewenz (Drwęca) und auf Ordensritter trafen. Am 11.Juli ordnete der polnische König Jagiełło die Rückkehr über Lautenburg nach Soldau an. Diese Strecke (ca. 50 km) kann man zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto überwinden.
Cibórz (Ciborz) ? Martwica-Kanal ? ursprünglich ? Bett des Flusses Wkra, das die Ordensritter auf die Welle gerichtet haben, die Brennerei vom Anfang des 20. Jh., Park und Mühle
Nowy Dwór (Neuhof)? eine mittelalterliche Burg
Nick- Flussübergang
Dłutowo ? der Palast der Familie Wrotnowski aus dem Jahre 1855,die katholische Kirche vom Anfang des 19.Jh.
Wielki Łęck (Groß Lensk) ?die Nikolaikirche aus dem Jahre 1918
Gródki (Grodtken)? Grabhügel, Findling, Palast der Familie von Bodien
Wysoka (Hohendorf) ? hier machten die Truppen des polnischen Königs Jagiełło drei Tage Halt.
Skurpie (Skurpien) ? ein Fundort von Schmuck und Münzen, hier wurde der bekannte Grafiker und Maler Hieronim Skurpski geboren.
Turza Wielka (Gross Tauersee) ? einst ein großer See, der trocken wurde
Uzdowo (Usdau) ?eine Kirche aus der Ordenszeit, in jetziger Form aus dem 19. Jh., der Sage nach übernachtete Napoleon im Gasthaus hinter dem Denkmal aus dem Jahre 1931, heute ? ein Gedenkstein mit der Tafel und das Tannenberger Denkmal.